Glossar

Backend-Layout

Die Definition, welche Inhaltsbereiche eine Seite hat und wie sie der Redaktion im Backend angeboten werden.

Was ein Backend-Layout leistet

In TYPO3 hat eine Seite nicht einfach einen Inhaltsbereich, sondern so viele, wie das Backend-Layout vorsieht. Typisch sind ein Hauptbereich und ein oder zwei Nebenbereiche, manchmal zusätzlich ein Bereich über oder unter dem Hauptinhalt.

Für die Redaktion ist das Backend-Layout damit die Antwort auf die Frage, wo ein Inhalt hinkann. Es macht den Aufbau der Seite im Backend sichtbar, ohne dass jemand ins Frontend wechseln muss.

Definition im Sitepackage

Backend-Layouts lassen sich als Datensatz im Backend oder als Datei im Sitepackage anlegen. Der Dateiweg ist vorzuziehen, weil er versionierbar ist und mit dem restlichen Projekt mitwandert.

Die Definition selbst ist TypoScript-ähnlich aufgebaut und beschreibt ein Raster aus Zeilen und Spalten mit einer Nummer und einer Beschriftung je Bereich.

Beschriftungen ernst nehmen

Ein Detail, das oft übersprungen wird: Die Bereiche brauchen Namen, die für die Redaktion etwas bedeuten. Bereich 1 und Bereich 2 sind technisch korrekt und im Alltag wertlos.

Namen wie Hauptinhalt, Randspalte oder Teaserbereich unter dem Titel kosten beim Anlegen eine Minute und ersparen dauerhaft Rückfragen.

Häufige Fragen

Wie hängt das Backend-Layout mit dem Frontend zusammen?

Das Backend-Layout definiert Bereiche und gibt ihnen Nummern. Das Fluid-Template im Frontend holt sich die Inhalte dieser Bereiche über eben diese Nummern.

Die Verbindung ist also die Nummer, nicht der Name. Wer im Backend-Layout eine Bereichsnummer ändert, muss das Template mit ändern, sonst bleibt die Ausgabe leer, ohne dass ein Fehler erscheint.

Wie viele Backend-Layouts sind sinnvoll?

So wenige wie möglich. Jedes zusätzliche Layout ist eine Entscheidung, die die Redaktion beim Anlegen einer Seite treffen muss, und eine Variante mehr, die gepflegt werden will.

In vielen Projekten reichen drei bis vier: Startseite, Standardseite, eine Variante mit Randspalte und gegebenenfalls eine besondere Seite für Landing-Zwecke. Wenn es deutlich mehr werden, lohnt die Frage, ob sich Varianten zusammenlegen lassen.

Begriffe in diesem Text

Zu viele Seitenvarianten?

Wir sehen uns an, welche Layouts wirklich gebraucht werden. Weniger Varianten heißt weniger Pflege und weniger Rückfragen.