Glossar
FlexForm
Zusätzliche Einstellungsfelder pro Datensatz, gespeichert als XML in einer einzelnen Datenbankspalte.
Wofür FlexForms gedacht sind
Manche Einstellungen gelten nicht für eine ganze Tabelle, sondern nur für einzelne Datensätze eines bestimmten Typs. Ein Plugin, das eine Liste ausgibt, braucht vielleicht die Anzahl der Einträge pro Seite und eine Sortierrichtung. Andere Inhaltselemente brauchen diese Felder nie.
Für solche Fälle bietet FlexForm eine eigene Feldstruktur an, die nur bei diesem Typ erscheint und in einer einzigen Spalte abgelegt wird.
Wie es sich im Backend zeigt
Für die Redaktion ist der Unterschied kaum sichtbar. Die Felder erscheinen wie andere auch, meist in einem eigenen Reiter des Datensatzes.
Diese Unauffälligkeit ist der Grund, warum FlexForm gern für mehr eingesetzt wird, als sinnvoll ist. Wenn die Zahl der Felder wächst, wird aus einer praktischen Ergänzung eine schwer wartbare Konstruktion.
Grenzen im Blick behalten
Zwei Dinge sollte man vorher wissen. Erstens sind die Werte nicht ohne Weiteres durchsuchbar, weil sie in XML stecken. Zweitens ist eine spätere Strukturänderung Handarbeit, weil bestehende Datensätze nicht automatisch mitwandern.
Wer das einkalkuliert, hat mit FlexForm ein nützliches Werkzeug. Wer es als bequemen Ersatz für richtige Felder benutzt, zahlt später dafür.