Standort Freiburg

TYPO3 Agentur Freiburg

Freiburg und Südbaden liegen im Dreiländereck. Entsprechend häufig sind Auftritte, die über die Grenze wirken sollen. Dazu kommen Universität, Kliniken und ein Mittelstand mit langfristigem Blick. Wir arbeiten von Stuttgart aus für die Region: remote im Alltag, vor Ort für die Termine, die es braucht.

TYPO3 Association Silver Member

Südbaden denkt über die Grenze

Im Dreiländereck ist Mehrsprachigkeit selten Kür. Auftritte richten sich an Deutschland, die Schweiz und Frankreich zugleich, und das stellt Anforderungen, die über eine Übersetzungsschicht hinausgehen: unterschiedliche Inhalte je Markt, eigene Domains, saubere Sprachverknüpfungen.

TYPO3 bringt das im Kern mit. Wie es aufgesetzt wird, entscheidet allerdings darüber, ob die Pflege später leicht oder mühsam ist. Deshalb klären wir Sprach- und Domainstruktur vor dem Bauen. Details dazu unter TYPO3-SEO.

Hochschulen, Kliniken, Mittelstand

Die Region verbindet eine große Universität und ihre Kliniken mit einem Mittelstand, der in Generationen denkt. Beides führt zu derselben Anforderung an uns: Systeme, die man übergeben kann. Code in Git, Konfiguration in Dateien, dokumentierte Abläufe, damit ein Wechsel des Dienstleisters kein Neuanfang ist.

Wo Auftritte über Jahre gewachsen sind, beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme und der ehrlichen Frage: Update oder Relaunch?

Entfernung ehrlich benannt

Freiburg ist der weiteste Punkt in unserem Einsatzgebiet. Das sagen wir offen, statt es zu kaschieren: Für die tägliche Arbeit spielt es keine Rolle, für Vor-Ort-Termine schon. Wir planen sie deshalb bewusst und legen mehrere Anlässe zusammen: Auftakt und Redaktionsschulung etwa an einem Tag.

Drei Märkte, drei Erwartungen

Im Dreiländereck reicht es nicht, eine Seite zu übersetzen. Deutschland, die Schweiz und Frankreich erwarten teils unterschiedliche Inhalte, unterschiedliche Ansprache und manchmal ein anderes Angebot.

TYPO3 bildet das ab, wenn die Struktur stimmt: Sprachen können über Verzeichnisse oder eigene Domains laufen, und es lässt sich festlegen, ob eine fehlende Übersetzung ausgeblendet oder in der Ausgangssprache gezeigt wird. Beides hat Folgen für Navigation und Indexierung; eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, nur eine bewusste. Die Entscheidungen im Detail stehen unter Mehrsprachigkeit.

Wichtig ist der Zeitpunkt. Wer die Sprachstruktur nachträglich ändert, ändert damit jede Adresse und braucht für jede eine Weiterleitung.

Öffentliche Träger: Barrierefreiheit ist Pflicht

Mit Universität, Kliniken und kommunalen Einrichtungen gilt für viele Auftritte in Südbaden die BITV 2.0; im gewerblichen Bereich kommt seit Juni 2025 das BFSG dazu.

Technisch laufen beide auf dieselbe Grundlage hinaus. Wer sauber nach WCAG in Stufe AA arbeitet, erfüllt die technischen Anforderungen beider Regelwerke; die Unterschiede liegen im Geltungsbereich und in den Dokumentationspflichten.

Was wir übernehmen: Umsetzung im Sitepackage, Prüfung des Bestands mit Werkzeug und von Hand, Redaktionsschulung und eine Barrierefreiheitserklärung, die bekannte Einschränkungen benennt. Was wir nicht übernehmen: die rechtliche Einordnung, ob und ab wann eine Pflicht besteht.

Häufige Fragen

Freiburg ist weit von Stuttgart. Funktioniert das?

Ja, weil TYPO3-Projekte ohnehin nicht im Konferenzraum entstehen. Entwicklung läuft in Git, Abstimmung per Videokonferenz, jede Änderung ist vorab auf einer eigenen Umgebung sichtbar.

Für Auftakt und Schulung kommen wir nach Südbaden; die Bahnverbindung über Karlsruhe ist gut. Wir planen solche Termine bewusst und bündeln sie, statt für jede Frage zu fahren.

Wir brauchen die Seite auch auf Französisch. Ist das ein Sonderfall?

Nein, das ist Standard bei TYPO3. Wichtig ist die Konfiguration dahinter: ob Sprachen über Verzeichnisse oder eigene Domains laufen, was mit nicht übersetzten Inhalten passiert und wie die Sprachverknüpfungen für Suchmaschinen entstehen.

Diese Entscheidungen trifft man am besten zu Beginn; nachträglich zieht jede Änderung Weiterleitungen nach sich.

Wir sind eine öffentliche Einrichtung. Kennt ihr die Anforderungen?

Ja. Für öffentliche Stellen gilt die BITV 2.0, und dazu gehört mehr als ein grüner Prüfbericht: semantisches Markup, Tastaturbedienbarkeit, ausreichende Kontraste, eine ehrliche Barrierefreiheitserklärung mit Angabe bekannter Einschränkungen.

Was wir nicht tun: die rechtliche Einordnung übernehmen. Wir setzen die technischen Anforderungen um und sagen, welchen Stand die Seite erreicht.

TYPO3-Projekt in Südbaden?

Erzähl uns, was ansteht, auch wenn zuerst nur die Frage im Raum steht, ob TYPO3 überhaupt das richtige System ist.