Südbaden denkt über die Grenze
Im Dreiländereck ist Mehrsprachigkeit selten Kür. Auftritte richten sich an Deutschland, die Schweiz und Frankreich zugleich, und das stellt Anforderungen, die über eine Übersetzungsschicht hinausgehen: unterschiedliche Inhalte je Markt, eigene Domains, saubere Sprachverknüpfungen.
TYPO3 bringt das im Kern mit. Wie es aufgesetzt wird, entscheidet allerdings darüber, ob die Pflege später leicht oder mühsam ist. Deshalb klären wir Sprach- und Domainstruktur vor dem Bauen. Details dazu unter TYPO3-SEO.
Hochschulen, Kliniken, Mittelstand
Die Region verbindet eine große Universität und ihre Kliniken mit einem Mittelstand, der in Generationen denkt. Beides führt zu derselben Anforderung an uns: Systeme, die man übergeben kann. Code in Git, Konfiguration in Dateien, dokumentierte Abläufe, damit ein Wechsel des Dienstleisters kein Neuanfang ist.
Wo Auftritte über Jahre gewachsen sind, beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme und der ehrlichen Frage: Update oder Relaunch?
Entfernung ehrlich benannt
Freiburg ist der weiteste Punkt in unserem Einsatzgebiet. Das sagen wir offen, statt es zu kaschieren: Für die tägliche Arbeit spielt es keine Rolle, für Vor-Ort-Termine schon. Wir planen sie deshalb bewusst und legen mehrere Anlässe zusammen: Auftakt und Redaktionsschulung etwa an einem Tag.
Drei Märkte, drei Erwartungen
Im Dreiländereck reicht es nicht, eine Seite zu übersetzen. Deutschland, die Schweiz und Frankreich erwarten teils unterschiedliche Inhalte, unterschiedliche Ansprache und manchmal ein anderes Angebot.
TYPO3 bildet das ab, wenn die Struktur stimmt: Sprachen können über Verzeichnisse oder eigene Domains laufen, und es lässt sich festlegen, ob eine fehlende Übersetzung ausgeblendet oder in der Ausgangssprache gezeigt wird. Beides hat Folgen für Navigation und Indexierung; eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, nur eine bewusste. Die Entscheidungen im Detail stehen unter Mehrsprachigkeit.
Wichtig ist der Zeitpunkt. Wer die Sprachstruktur nachträglich ändert, ändert damit jede Adresse und braucht für jede eine Weiterleitung.
Öffentliche Träger: Barrierefreiheit ist Pflicht
Mit Universität, Kliniken und kommunalen Einrichtungen gilt für viele Auftritte in Südbaden die BITV 2.0; im gewerblichen Bereich kommt seit Juni 2025 das BFSG dazu.
Technisch laufen beide auf dieselbe Grundlage hinaus. Wer sauber nach WCAG in Stufe AA arbeitet, erfüllt die technischen Anforderungen beider Regelwerke; die Unterschiede liegen im Geltungsbereich und in den Dokumentationspflichten.
Was wir übernehmen: Umsetzung im Sitepackage, Prüfung des Bestands mit Werkzeug und von Hand, Redaktionsschulung und eine Barrierefreiheitserklärung, die bekannte Einschränkungen benennt. Was wir nicht übernehmen: die rechtliche Einordnung, ob und ab wann eine Pflicht besteht.