TYPO3 in München: viel Bestand, hohe Ansprüche
München beheimatet Konzernzentralen, Versicherungen, Verlage und Hochschulen: Organisationen mit mehrsprachigen Auftritten, vielen Redakteuren und gewachsenen Strukturen. TYPO3 ist hier seit zwei Jahrzehnten verbreitet, und genau das prägt die Aufgaben: Es geht seltener um die erste Website als um den klugen Umgang mit dem, was da ist.
Unsere häufigsten Münchner Fälle: der LTS-Sprung über mehrere Versionen, der Relaunch mit Rankings, die nicht verloren gehen dürfen, und die Frage, welche der Jahre alten Extensions wirklich noch gebraucht werden.
Wie die Zusammenarbeit über die Distanz funktioniert
Ehrlich gesagt: Sie funktioniert wie mit einer Münchner Agentur auch, denn TYPO3-Arbeit findet in Git, in Videokonferenzen und auf Vorschau-Umgebungen statt, nicht im Konferenzraum. Der Unterschied liegt in zwei, drei Terminen im Projektverlauf, und für die steigen wir in den Zug.
Was wir dafür nicht tun: eine Münchner Adresse mieten, um Nähe zu simulieren. Der Sitz ist Stuttgart-Feuerbach, die Wege sind kurz, und beides steht hier, statt im Kleingedruckten zu verschwinden.
Wartung mit festem Ansprechpartner
Gerade bei größeren Münchner Installationen ist die entscheidende Frage selten „wer baut das?", sondern „wer kümmert sich danach?". Unsere Wartung heißt: Security Advisories im Blick, Updates in geplanten Wellen, Sicherungen, die nachweislich zurückspielbar sind, und ein Mensch, der die Installation kennt, wenn etwas klemmt.
Wo Freigaben über E-Mail-Ketten laufen
In Verlagen, Versicherungen und Konzernen gibt es fast immer einen Freigabeprozess — und fast immer läuft er an der Website vorbei. Der Text wandert als Dokument durch drei Postfächer, wird abgestimmt, und irgendwann tippt ihn jemand ins Backend.
TYPO3 kann das besser abbilden. Mit Workspaces entstehen Änderungen in einem Entwurfsbereich, werden als fertige Seite in der Vorschau geprüft und erst nach Freigabe veröffentlicht. Der entscheidende Unterschied: Geprüft wird das Ergebnis, nicht eine Beschreibung davon.
Wir empfehlen das nicht pauschal. Wo eine Redakteurin schreibt und selbst veröffentlicht, ist ein Entwurfsbereich zusätzlicher Aufwand ohne Gegenwert. Wo aber ohnehin abgestimmt wird, ersetzt er einen Prozess, der heute Zeit kostet und trotzdem Fehler durchlässt.
Große Installationen, gewachsene Extension-Listen
Der zweite Münchner Klassiker ist der Bestand: eine Installation, die seit einem Jahrzehnt läuft, mit einer Extension-Liste, die niemand mehr vollständig erklären kann.
Vor jedem Update gehen wir diese Liste einzeln durch: Gibt es eine kompatible Fassung, wird das Projekt noch gepflegt, wird die Funktion überhaupt noch genutzt? Erfahrungsgemäß fällt dabei ein spürbarer Teil ersatzlos weg — installiert für einen Anlass, danach vergessen. Das ist die günstigste Form der Aufwandsreduktion, weil sie nichts kostet außer der Durchsicht. Die Kriterien dazu stehen unter Extensions bewerten.